Kirschke Haus und Garten
Lexikon

Ausblühungen

Treten meist bei Ton- bzw. Terracotta-Gefäßen auf, die stark porös sind. Durch die Porosität des Tons werden im Wasser gelöste Mineralien an die Gefäß-Außenwand transportiert. Das Wasser verdunstet dort und lässt die Mineralien als weißliche Schicht zurück. Diese Ablagerungen können nur sehr schwer durch Bürsten oder Abkratzen entfernt werden, da sie sich in den einzelnen Poren befinden und sehr hart sind. Säurehaltige Mittel wie Essig oder Zementschleier-Entferner können bei der Reinigung hilfreich sein. Da der Prozess jedoch in seinem Grundsatz nicht unterbrochen wird, treten nach kurzer Zeit die Ausblühungen wieder auf.
Sie hängen neben der Porosität des Tones auch von den im Gießwasser gelösten Mineralien ab. Diese sind dort entweder von sich aus vorhanden (kalkhaltiges Wasser), kommen aus dem Erdreich der Pflanze, oder sind in dem benutzten Dünger vorhanden. Ausblühungen können verhindert werden, indem
1. das Erdreich und die darin enthaltene Feuchtigkeit nicht mit dem
    Tonmaterial in Kontakt kommt (z. B. durch eingelegte Folie).
2. der Ton imprägniert wird und so seine Poren kein Wasser mehr
    aufnehmen bzw. an die Außenwand transportieren können.










   
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